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Valentinstag 2017

Dieser Tag ist nicht ganz ungefährlich. Keine Blumen, keine Süßigkeiten, keine Dessous - wer damit leben kann, angeschwiegen zu werden, der darf sich durchaus trauen, den 14. Februar zu ignorieren. Wer aber nicht, und immerhin schmollen 20 Prozent aller deutschen Frauen und vier Prozent davon mit stundenlangem Nichtreden, sollten sie an diesem Tag vergessen werden, der zeichnet sich besser ein Kreuz in den Kalender: 14. Februar, Valentine's Day, der Tag der Verliebten.

Valentinstag: Brauchtum ohne Grenzen

Der Brauch will es so. Am 14. Februar gestehen Paare ihre Liebe zueinander. Genauer gesagt tut das in unserer Zeit der Mann, in dem er an diesem Tag einer Frau seine Gefühle mit einem Geschenk offenbart. Oder bestätigt, sofern es sich um seine Frau handelt. Man darf allerdings auch seine Freundin beschenken, oder eine Frau, die man bislang heimlich nur verehrt. Eine Geliebte ist eben so wenig ausgeschlossen wie jemand, den man an diesem Tag erst kennen gelernt hat. Und selbstverständlich geht das alles genauso gut umgekehrt bzw. zu gleichen Teilen. Kurzum, es dürfen die Geschenke auch in zwei Richtungen gereicht werden. Nur zu, es sind dem Brauchtum keine Grenzen gesetzt.

Valentinstag-Geschenke: von der Blume zum Dessous

Das gilt natürlich auch für die Geschenke. Blumen sind der Valentinstag-Klassiker schlechthin. Laut einer Umfrage der BILD von 2013 verschenken 80 Prozent aller Deutschen, die den Tag ernst nehmen, Blumen. Rosen vor allem. Die Lufthansa kann's bezeugen. Sie fliegt jährlich ca. 30 Millionen Blumen von hier nach da und dort. Das entspricht einer Last von 1100 Tonnen. Oder 13 beladenen Transportflugzeugen.

Den Blumen auf dem Fuße folgen in der Rangliste der beliebtesten Valentinstag-Geschenke Süßigkeiten, Pralinen zumeist und Schokolade. Die Confiserien werden von 62 Prozent verschenkt. Und ein paar Plätze darunter schließlich finden sich jene Geschenke, für die wir zuständig sind: Dessous. Dabei müssen die zarten BHs, Höschen, Strümpfe oder Korsagen gar nicht mal zwangläufig Geschenke für jemand anderes sein. Eine Liebe kann man nämlich bekunden - und erwidern. Also sollte man sich auch selbst welche gönnen. Jedem Valentinstag folgen ja immer auch ein Abend und eine Valentinsnacht.

Sankt Valentin - geköpfte Märtyrer

Wieso aber ausgerechnet der 14. Februar? Antworten darauf entspringen in erster Linie der Kirchengeschichte - obgleich in dreifacher Ausführung. Tag und Name gehen zurück auf drei christliche Märtyrer: Valentin von Rom, Valentin von Terni und einem Valentin, von dem man lediglich weiß, dass er in den ersten Jahrhunderten nach der Geburt Christi zusammen mit ein paar Gefolgsleuten in Afrika für seinen Glauben getötet wurde.
Die Geschichten der beiden anderen sind weniger ein Rätsel. Valentin von Rom war ein Priester in der Hauptstadt des römischen Imperiums. Er habe verbotenerweise Soldaten nach christlichem Ritus getraut und den Brautleuten Blumen aus seinem Garten geschenkt, heißt es. Die so geschlossenen Ehen sollen den Überlieferungen nach besonders glücklich verlaufen sein. Am 14. Februar 269 wurde er dafür geköpft. Papst Galesius nahm ihn 496 in den Heiligen-Kalender auf.
Ein früher Tod ereilte auch Valentin von Terni. Der Bischof lebte in etwa zur selben Zeit wie sein Namensvetter. Er wurde ebenfalls enthauptet. Allerdings seiner Heilerfähigkeiten wegen. Valentin soll in Rom den verkrüppelten Sohn eines reichen Bürgers von seinem Leiden befreit haben. Angeblich mit Gottes Hilfe, wofür er festgesetzt und gefoltert wurde. Am 14. Februar 273 ließ man ihn köpfen, nachdem er zuvor die Tochter des Kerkermeisters ebenfalls geheilt und ihr einen Heiratsantrag gemacht haben soll.

Ausgeloste Paare

Dem Christentum allein entspringt der Valentinstag aber nicht. Es gibt auch profane Versionen seiner Entstehungsgeschichte. Der Lostag zum Beispiel. Lostage waren im Mittelalter Tage, denen Bedeutung für die Zukunft zugeschrieben wurde. Zufälle wie zum Beispiel Begegnungen zwischen jungen Männern und Frauen wurden als Zeichen für eine mögliche, glückliche Verbindung gedeutet. Daher auch der zweite Name für den 14. Februar: Vielliebchentag. An diesem wurden sogenannte Valentinspaare gebildet. Das Los entschied. Man machte sich gegenseitig Geschenke und dichtete füreinander. Später kamen gestaltete Liebeskärtchen hinzu. Schließlich Blumen und Süßigkeiten.
Dass man die Turtelei dabei ausgerechnet auf den 14. Februar legte, war ebenso profanen Ursprungs. Man nahm an, dass an diesem Tag die Vögel sich zu paaren beginnen.

Der englische Dichter Geoffrey Chaucer nahm Letzteres zum Anlass ein Gedicht zu schreiben, das die romantische Befüllung des Tages, wie wir ihn heute feiern, schließlich in ganz England begründete. Er schrieb es 1383 und trug es unter dem Titel "Parlament der Vögel" am Hofe von Richard II. vor. Es heißt darin:

"Willkommen Lenz, der dieses Winters Kälte
durch Deine milde Sonne machst zerrinnen!
Sankt Valentin, Du bist der Hochgestellte,
der lange, schwarze Nächte treibt von hinnen.
Drum singen wir. Du machst uns Muth gewinnen;
zu Jedem wieder sich sein Weib gesellte.
Das macht uns froh, und unser Lied beginnen
wir beim Erwachen mit beglückten Sinnen."


Quelle: http://www.gedichte-lyrik-online.de/chaucer_geoffrey-gedicht_3558-das_parlament_der_voegel.html

Nürnberg, 14. Februar 1950: der erste deutsche Valentinstag

Und irgendwann landete der Brauch auch bei uns. Es dauerte freilich gut 570 Jahre. Amerikanische Soldaten brachten ihn nach Deutschland. 1950 veranstalteten sie in Nürnberg einen Valentinsball, der in der Folge einen regelrechten Valentinstag-Boom auslöste. Dran "schuld" waren Floristen und Süßwaren-Händler. Den größten Erfolg damit hatten sie im katholischen Bayern. 88 Prozent gaben dort laut BILD 2013 an, den Tag mit Geschenken und Aufmerksamkeiten zu begehen. Doch es gibt auch Valentinstagsverweigerer. Einen ganzen Landstrich voll sogar - Nordrhein-Westfalen. Wer sich der Gefahr eines schmollenden Partners also nichts aussetzen will, der sollte vielleicht einen Umzug nach NRW in Erwägung ziehen.

Er kann sich aber auch voll und ganz auf den Tag einlassen. Der Fantasie, ihn zu begehen, sind ja keine Grenzen gesetzt. Und Geschenke sind nicht das ein und alles. Ein Valentinstag Menü kann genauso beeindrucken wie sorgsam ausgewählte Valentinstag Sprüche oder ein Besuch im Kino. Und wer weiß, vielleicht läuft ja irgendwo zufällig "Valentinstag". Jene US-amerikanische Romantik-Komödie von 2010, die nach dem Tag der Verliebten benannt ist.