Strumpfband

Was ist ein Strumpfband?

Das Strumpfband wurde ursprünglich benutzt, um Strümpfe oder auch Socken am Herunterrutschen zu hindern. Man band sich die schmalen Stoff- oder Lederstreifen, die oft mit kleinen Schellen oder Schmuckbändern versehen waren, oberhalb oder unterhalb des Knies um das Bein, um damit die Strümpfe zu befestigen. Getragen wurden Strumpfbänder von Frauen und Männern gleichermaßen.
Mit dem Aufkommen elastischer Stoffe wurden Strumpfbänder funktionell zwar überflüssig, sie haben sich aber bis heute als modisches Accessoire in der Frauenkleidung erhalten. Gebunden werden Strumpfbänder heute nicht mehr - sie bestehen ebenfalls aus elastischen Materialien und können über das Bein gestreift werden.
Eine besondere Rolle spielt das Strumpfband in der europäischen Hochzeitstradition. Die Braut trägt das Strumpfband, bis ihr frisch gebackener Ehemann es nach der Hochzeitszeremonie einem unverheirateten männlichen Gast zuwirft - ein Brauch, der als Äquivalent zum Werfen des Brautstraußes verstanden werden kann. Andernorts wird das Strumpfband auch versteigert. In England gibt es sogar einen Strumpfband-Orden ("Order Of The Garter"), der höchste und älteste Orden des britischen Rittertums. Über die Herkunft des Strumpfband-Ordens ranken sich verschiedene Legenden.



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