Bademode

Was ist Bademode?

Der Ausdruck Bademode steht für modische Bekleidung zum Baden und Schwimmen. Diese umfasst bei den Frauen vor allem Badeanzug und Bikini, bei Männern die Badehose. Im weiteren Sinne gehört die Strandmode zur Bademode dazu.
Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die Bademode ein Thema von höchster gesellschaftlicher Brisanz. Im scherzhaft "Zwickelerlass" genannten Erlass des preußischen Innenministeriums von 1932 schrieb der Gesetzgeber noch genau vor, welche Kleidung beim Baden zu tragen sei, da die immer knapper werdende Bademode konservative Kritiker erregte. Doch auch bis in die 1970er, 1980er Jahre gab es immer wieder Skandale um zu freizügige Bademode. Heutzutage gibt es nur noch gelegentlich einen Streit darum, ob an einem Strand ganz nackt gebadet werden darf, ob "oben ohne" zulässig oder ob komplette Badekleidung angesagt ist. Auch im letzteren Falle gibt es kaum eine Norm für die "richtige" Bademode, es sei denn stilistisch.
Die Entwicklung der Bademode hat so viele Schnittformen hervorgebracht, dass man leicht die Übersicht verliert: Badeanzüge mit und ohne Cut Outs, Monokini, Bikini, Tankini, Burkini oder Microkini sind nur einige Varianten. Und selbst die Herren haben die Qual der Wahl zwischen knappen Badeslips, Surf Trunks oder Badeboxern. Die angesagten Formen und Farben wechseln dabei jährlich, wie überall in der Mode. "Moralische" Belange spielen dabei allerdings noch immer eine Rolle. Gerade wer Urlaub im Ausland macht, sollte sich vorab informieren, wie viel Haut dort für gewöhnlich gezeigt werden darf bzw. bedeckt werden muss.



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