Corsage

Sinnlicher und raffinierter geht es kaum in der Welt der Unterwäsche. Gibt es ein Dessous, das weiblicher ist als die Corsage? Und eine wahre Figur-Schmeichlerin ist sie noch dazu, egal in welcher Größe. Schlanke Frauen mit weniger Oberweite freuen sich über den schnittbedingten Push-up-Effekt, kurvigen Damen gefällt es gut, dass die Corsage kleine Pölsterchen in der Bauchregion kaschiert.


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Corsage, Korsett, Korselett oder Torselett? Kleine Unterschiede mit großer Wirkung

Wer soll denn da noch den Überblick bewahren? Können Sie auf Anhieb Korsage und Korsett auseinander halten? Und worin besteht der Unterschied zwischen Korselett und Torselett - außer in unterschiedlichen Anfangsbuchstaben? Alle haben natürlich viele Gemeinsamkeiten: Zum Beispiel bedecken alle vier den Oberkörper von der Brust abwärts. Der Unterschied liegt allerdings - wie so oft - im Detail. Figur formend oder rein dekorativ? Bis zur Taille oder bis über den Po? Unser kleiner Ratgeber verrät Ihnen, wie Sie die schicken Corsagen auf den ersten Blick erkennen und einordnen können.

Schnüren, trimmen, formen: Die Renaissance des Korsetts

Das Korsett gehört zu den Klassikern der weiblichen Unterwäsche und war Jahrhunderte lang der ständige Begleiter der Frau. Sein Zweck: die Figur zu formen und mitunter gar umzugestalten. Frauen, die eine Wespentaille anstreben, die ein Mann mit beiden Händen umfassen kann, kommen an einem Korsett auch heute nicht vorbei. Dass dieser Effekt nicht durch leichte Shapewear erzielt werden kann, liegt auf der Hand. Stattdessen arbeiten die Korsettmacher mit festen Haken und Schnürungen und fügen auch feste Stäbe in ihre Wäschestücke ein. Lange totgesagt erlebt das Korsett heute wieder eine neue Blütezeit nicht nur in der Fetisch-Szene.

Corsagen: Wunderschöner Schein statt echte Formkraft

Frauen, die zu einer Korsage greifen, haben andere Dinge im Sinn, als ihre Taillenweite. Sie möchten attraktiv und sinnlich wirken und verpacken sich deshalb in einem Dessous, das ihre Vorzüge ins rechte Licht rückt. Natürlich verfügt auch eine Corsage über Figur formende Eigenschaften, aber die natürliche Schönheit der Frau steht hier im Vordergrund. Und um die zu betonen ist den Wäsche-Designern kein Aufwand zu groß: handgearbeitete Spitze und hauchzarter Tüll sind der Stoff, aus dem traumhafte Corsagen sind. Stöbern Sie sich einfach durch unseren Online-Shop. Die große Auswahl an fantasievollen Modellen in unschuldigem Weiß, sündigem Schwarz oder gar mit Blumenmuster wird Sie ganz sicher restlos überzeugen.

Auch bei der Schnittform gibt es verschiedene Varianten, daher wird manchmal auch von Vollbrustcorsage oder Unterbrustcorsage gesprochen. Der Unterschied ist schnell erklärt: die Vollbrustcorsage bedeckt auch den Busen der Trägerin, während eine Unterbrustcorsage - wie der Name schon sagt - unterhalb der Brust endet. Dies ermöglicht die Kombination mit einem BH oder einer Büstenhebe Ihrer Wahl.

Torselett und Korselett: Auf die Länge kommt es an

Während die Korsage bis zur Taille reicht, bedecken Torselett und Korselett noch etwas mehr vom Körper ihrer Trägerin. Wie viel genau? Das Torselett reicht bis zur Hüfte, beim Korselett ist sogar noch das Hinterteil komplett bedeckt. Deshalb werden diese beiden Modelle nahezu ausschließlich unter Kleidern getragen, während die Corsage auch zu Hosen eine gute Figur macht und bei modemutigen Frauen sogar ab und an einen großen Auftritt als Top-Ersatz hinlegen darf.

Unterschied Corsage Korsett

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es sich bei einer Corsage um die moderne Form des Korsett handelt. Das historische Korsett war dafür bestimmt, die Trägerin stark einzuschnüren, so dass ihr Körper in Form einer Wespentaille gebracht wurde. Das hatte natürlich sehr negative Auswirkungen auf die Gesundheit, da die inneren Organe stark beeinträchtigt wurden. Die heutigen Corsagen haben dagegen nur eine leicht figurformende Wirkung, womit hauptsächlich die Stützwirkung für die Büste gemeint ist. Hier liegt der Reiz eher in der gekonnten erotischen Umhüllung des weiblichen Körpers mit zarten Stoffen und verspielten Details. Die folgende Abbildung stellt moderne und klassische Modelle gegenüber. Links: eine weiße Push Up Korsage von Triumph. Die Corsage in der Bildmitte ist trägerlos und rückenfrei.

Worin besteht der Unterschied zwischen einer Corsage und einem Korsett?

Shapewear damals und heute: vom Fischbein bis zur Microfaser

Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts war das Tragen von Damenmode untrennbar mit dem Korsett verbunden. Selbst stärker gebaute Frauen versuchten dem Ideal der Wespentaille mit straff geschnürten Corsagen so nahe wie möglich zu kommen. In den Jahren um 1910 - und durch den Einfluss von Coco Chanel - wandelte sich die Damenmode jedoch in kürzester Zeit. Nach der Erfindung des Büstenhalters verschwand auch die Corsage von der Bildfläche. Ein für alle Mal? Weit gefehlt! Im 21. Jahrhundert wird wieder geschnürt und modelliert wie zu Großmutters Zeiten. Nur der Stoff aus dem die wohlgeformten Träume sind, ist heute ein anderer. Elasthan und zarte Spitze haben die steifen Mieder vergangener Tage abgelöst.

Schnüren, knöpfen, verführen: Corsagen mit besonderem Anspruch

Spätestens seit Madonnas ikonischem Auftritt im Korsett von Jean-Paul Gaultier sind Mieder, Bodys und Corsagen wieder dauerhaft en vogue. Insbesondere Frauen, die die Kunst der erotischen Inszenierung genießen, wissen wie man sie gekonnt zum Einsatz bringt. Als Inbegriff der Reizwäsche sind sie ein absoluter Hingucker. Corsagen ziehen die Blicke an und wehren trotzdem allzu intime Einblicke ab. Kein Wunder also, dass sich Frau in diesen Wunderwerken aus transparenter Spitze, hauchzartem Tüll und sanft formendem Elastan besonders wohl und ausgesprochen verführerisch fühlt. Corsagen betonen die Sinnlichkeit der weiblichen Figur, ohne zu viel preiszugeben. Sie kaschieren kleine Makel und betonen große Vorzüge. Wer Erotik in ihrer ausdrücklichsten Form sucht, kommt an Miederwaren eigentlich nicht vorbei.

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