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Steh zu Deiner Figur!

Veröffentlicht von Sunny am 16. Oktober 2012 | 2 Kommentare, jetzt kommentieren!

Alle Frauen kennen das Problem: Vieles was heutzutage als Mode in die Geschäfte kommt, scheint vor allem für den Typ Frau gemacht, der die Kollektionen der großen Designer auf den Laufstegen präsentiert und die Frontseiten der Modemagazine ziert. Dünn ist bei den Fashion Shows Trumpf und viele der oftmals noch sehr jungen Models beugen sich diesem Diktat und hungern sich die Pfunde vom Leib, um dem Idealbild zu entsprechen.

Gegen das Diktat der Dünnen

Der „Magerwahn“ ist aber nicht nur bei Models zu beobachten, auch Schauspielerinnen und Sängerinnen – genauer gesagt jede Frau, die im Licht der Öffentlichkeit steht – versuchen alles, um möglichst schlank zu wirken. Zahllose Diäten, Workouts und Hungerkuren dienen dazu, das angestrebte Gewicht zu erreichen. Oftmals mit fatalen Folgen für die Gesundheit.

Eine, die derzeit häufig im Rampenlicht steht, ist Stefani Joanne Angelina Germanotta, besser bekannt als Lady Gaga. Die 26-jährige US-Amerikanerin ist der Star vieler junger Mädchen, die gern so erfolgreich, modebewusst und auch ein bisschen verrückt wären. Umso beeindruckender ist es, dass die Lady jetzt mit Dessous-Bildern von sich an die Öffentlichkeit gegangen ist, die sie zeigen, wie sie ist. Und Lady Gaga gesteht, dass sie seit 15 Jahren mit Bulimie und Magersucht zu kämpfen hat. Nun will die Sängerin eine „Körperrevolution“ einleiten. Weibliche Fans sind aufgefordert, auf der Website littlemonsters.com ihre nicht den „Idealmaßen“ entsprechenden Körper zur Schau zu stellen und damit gegen die ungesunde Normierung zu protestieren.

Falsche Maßstäbe aufgeben

Zur gleichen Zeit feiert die Australierin Robyn Lawley als „Plus-Size-Model“ Erfolge, unter anderem als Model für die Dessousmarke Boux Avenue. Lawley war die erste fülligere Frau, die es auf die Titelseite der australischen Vogue geschafft hat. Schaue ich mir die Bilder der 23-Jährigen an, frage ich mich  allerdings, nach welchen Maßstäben sie ein „Plus-Size-Model“ ist (im Deutschen würde man wohl den Ausdruck „Model für große Größen“ verwenden). Ich sehe da eine gesunde, sehr weiblich geformte Frau, die mir viel besser gefällt als ihre dürren Kolleginnen.

Vielleicht kommt es ja tatsächlich zu einer längst überfälligen Körperrevolution und wir Frauen hören damit auf, nach einem fragwürdigen Ideal zu streben. Sicher, manchmal ärgert man sich, wenn das alte Kleid nicht mehr perfekt passt, aber für solche Fälle gibt es Shapewear und langfristig sind eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung die Mittel der Wahl. Einen überzeugenden Grund, wie ein Magermodel aussehen zu müssen, kenne ich nicht. Jede Frau ist auf ihre Art schön, auch wenn sie nicht Size 0 trägt. Feiern wir unseren Körper, so wie er ist!

PS: Wer von Natur aus sehr schlank ist, soll sich hier bitte nicht angegriffen fühlen! Es ging mir nur um das ungesunde Streben nach einer idealen Figur, die aus meiner Sicht alles andere als ideal ist.



 

2 Kommentare

  1. Na das stimmt mich doch zuversichtlich: In einer britischen Studie unter 3.100 Frauen haben 72 Prozent der Befragten angegeben, dass sie lieber eine frauliche „Sanduhr“-Figur hätten, als eine „Bleistift“-Figur wie bei Supermodels üblich!

    http://www.lingerieinsight.com/article-3100-british-women-want-curvy-hourglass-figures/

  2. Hier noch ein Artikel über „mollige“ Schaufensterpuppen und die positiven Reaktionen darauf http://www.badische-zeitung.de/kommentare-1/unterm-strich-das-mollige-model–70339023.html


 

 

 


 

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