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Das Busengedicht

Veröffentlicht von Sunny am 10. Januar 2014 | Keine Kommentare, jetzt kommentieren!

Man sollte die Welt nicht immer zu ernst nehmen, deshalb heute ein Gedicht zum Schmunzeln. Dieses erreichte uns mit der Weihnachtspost und das will ich euch nicht vorenthalten. Also bitte nicht persönlich nehmen und auch wenn der Autor unbekannt ist, können wir uns ganz leicht vorstellen, von welchem Geschlecht es geschrieben wurde. 😉 Viel Spaß beim Lesen! Eure Sunny!

Das Busengedicht
(Autor unbekannt)

Beliebt ist bei der Männerwelt ein schöner Busen, der gefällt,
der unsre Frauen herrlich ziert, und immer wieder neu verführt.
Den Reizen, denen wir erliegen, sobald wir sie zu fassen kriegen,
soll dies Gedicht gewidmet sein, ganz gleich, ob diese groß, ob klein.

Wie launisch zeigt sich die Natur, wenn sie gestaltet die Figur:
Hier lässt sie tolle Formen wippen, dort sieht man nichts wie Haut und Rippen.

Weil’s unterschiedlich groß geformt, drum ist auch der BH genormt:
Von 1-12 ganz kurz und schlicht, so steigen Größe und Gewicht.

Ganz ungeeignet ist zum Schmusen die Größe 1, der Mini-Busen.
Kein Wunder, daß so schnell ermüdet, wer so ein flaches Weib behütet.

Bescheiden ist auch das Vergnügen, in Busengröße 2 zu liegen.
Immerhin ist was zu finden, man weiß was vorne ist und hinten.

Bei Größe 3 wird’s schon erträglich, da hat man was, da wird’s beweglich.
Wenn ein Bikini dies umhüllt, ergibt sich schon ein reizend Bild.

Bei Größe 4 und schlanken Hüften, kann dich ein Weib sehr schnell vergiften.
Du zappelst mit verwirrtem Sinne wie ein Insekt im Netz der Spinne.

Welch Weib weiß nicht um ihre Trümpfe, steht im BH bei ihr die fünfe.
Da bebt vor Lust die Männerhand, die so ein Prachtstück hält umspannt.

Ein Mann, der nie in seinem Leben durft‘ die Größe 6 bewegen,
der wurd vom Schicksal arg betrogen, um den ging’s Glück im großen Bogen.

Ein schöner Busen Größe 7 gibt Anstoß zu besondren Trieben,
jagt Männer in die kühnsten Träume, wie Affen in die höchsten Bäume

Unbeschreiblich ist die Pracht bei einem Busen Größe 8.
Wer solchen Weibes Gunst errungen, dem ist der große Wurf gelungen.

Die Größe 9 taugt nur fürs Bett, für den, der Kummer hat, ist’s nett.
Hier kann er sein Gesicht vergraben und stundenlang der Welt entsagen.

Bei Größe 10 da wird’s beschwerlich, auch ist es nicht mehr ungefährlich,
beugt sich ne Frau mit solchem Busen über den Mann, bereit zum Schmusen.

Das Spiel mit Häkchen und mit Ösen so schön`s bei Größe 6 gewesen,
lustvoll spielend voller Feuer, hier wird’s zum echten Abenteuer.

Ist’s letzte Häkchen endlich auf, da nimmt das Schicksal seinen Lauf.
Aus dem vollen, prallen Mieder stürzt es wie Lawinen nieder.
Umhüllt des Mannes Haupt im Nu, deckt Nase, Augen, Ohren zu.

So fühlt er sich ganz schnell bedroht vom plötzlichen Erstickungstod.
Doch keiner ist bislang verdorben und unter so viel Fleisch gestorben.

Jedem ist es noch geglückt, daß er das Licht der Welt erblickt.
Mit Größe 11 befreit von Hüllen, lässt sich ’ne ganze Bettstatt füllen.

Wie Hefeteig bei Hitzewellen so sieht man’s in die Kissen quellen.
Bekümmert sieht der Mann hier ein, daß seine Hände viel zu klein,
zu hindern die befreiten Riesen, nicht übern Bettrand wegzufließen.

Bei 12 da wird es kolossal, ultra-super-maximal.
Doch hört ihr Camping Freunde her: Ist dieses Ding auch superschwer,
spart man im Urlaub doch viel Geld,
denn der BH ersetzt das Zelt.

Die Größe 13 gibt es nicht, drum endet hier auch das Gedicht.
Mit einem Wort an Euch Ihr Frauen, ihr wisst, worauf die Männer schauen.

Auch ist es nicht mehr ganz allein die Frage, ob das groß ob klein.
S‘ ist auch die Frage – habet acht was ihr mit euren Reizen macht,
wie ihr, was euch so herrlich ziert, für uns verpackt und wie serviert.



 

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