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„Bikinifigur“ ist kein Muss

Veröffentlicht von Sunny am 23. Mai 2013 | Keine Kommentare, jetzt kommentieren!

Vor einiger Zeit hatte ich mich ja schon einmal zum Thema der Figur geäußert und da kritisiert, dass in der Modewelt ein Frauentyp propagiert wird, der aus meiner Sicht regelrecht ungesund ist. Eine Meinung, die ich auch schon einmal in einem Forum vertreten habe, wo mir dann gesagt wurde, dass ich doch bitte die „figurnormativen“ Aussagen bleiben lassen sollte.
Es ist richtig, dass es jeden Typ Frau gibt, von sehr schlank und sportlich bis hin zur Rubensschönheit mit ausgeprägten Rundungen. Jeder dieser Figurtypen ist so gut wie der andere, hat seien Berechtigung und seine Liebhaber. Auch ist eine Frau mehr als nur ihr Körper. Problematisch wird es für mich bei extremen Abweichungen sowohl nach oben als auch nach unten, wenn es um Gesundheitsfragen geht. Magersucht ist eine Krankheit genauso wie Fettleibigkeit. Eine Modeindustrie, die die einen extrem dünnen Modeltyp bevorzugt und regelrecht propagiert, beeinflusst damit auch das Selbstbild vor allem junger Frauen und Mädchen, die gern so aussehen würden, wie ihre meist nicht viel älteren Vorbilder. Gerade in der Entwicklungsphase des Körpers sind Hungerdiäten und Essstörungen schädlich; im schlimmsten Fall haben sie gesundheitliche Folgen für das gesamte Leben.

H&M setzt auf Größe 42

Langsam aber sicher ändert sich nun aber doch endlich etwas. Die international aktive Textilkette H&M hat sich jetzt für Jenny Runk als Bademoden-Model entschieden. Die 24-Jährige US-Amerikanerin hat nicht Kleidergröße 32 oder 34 sondern 42. Das muss nicht jedem gefallen, ich finde es aber einen Schritt in die richtige Richtung. Denn mit ihrer Figur sieht Runk wie die ganz normalen Frauen aus, die ja schlussendlich auch die Bademode kaufen (sollen). Gut finde ich auch, das gerade H&M diesen Schritt zu mehr Natürlichkeit gewagt hat. Noch vor knapp anderthalb Jahren wurde der Konzern dafür kritisiert, virtuelle Dessous-Models auf der Website einzusetzen; legt dies doch nahe, dass der Großhändler keine Frauen findet, die das Gesicht und den Körper dazu haben, die Wäsche zu präsentieren. Nun also hat es scheinbar einen Sinneswandel gegeben, was ich wirklich gut finde. Und offensichtlich nicht nur ich, denn Jennie Runk berichtet über viele positive Kommentare, die sie für ihre Kampagne bekommen habe.

Passende Bademode für jeden Figurtyp

Klar, als Frauen sind wir mit unserer Figur nie wirklich zufrieden, das ist wohl auch ein Stück weit genetisch angelegt. 😉 Dennoch müssen wir uns nicht verstecken, auch wenn wir nicht wie ein Supermodel aussehen. Dass eine „Bikinifigur“ bedeutet, dass wir kein Gramm Fett auf den Rippen haben dürfen, halte ich übrigens für ein Gerücht. Im Englischen heißen die kleinen „Speckröllchen“ an der Hüfte übrigens „love handle“, also soviel wie „Liebesgriff“, was nicht nur viel netter klingt, sondern auch noch impliziert, dass man damit Spaß haben kann. 😉
Wer seine „love handles“ lieber verstecken möchte, der kann ja einen Badeanzug tragen. Die gibt es mittlerweile auch mit Shaping-Effekt, so dass Frau noch ein Stück schlanker aussieht. Es gibt also keinen Grund, im Sommer verschämt am Beckenrand oder am Strand zu sitzen und in langer Kleidung zu schwitzen. Mädels traut euch einfach, euch zu zeigen, wie ihr seid!

Eine wunderschöne Badezeit wünscht euch

eure Sunny



 

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